 |

Die Mauer und ihre FolgenAm Morgen des 13. August 1961 beginnt die SED-Führung mit dem Bau einer Mauer, die ihren Sektor gegenüber dem Westen hermetische abriegelt. 

Zeitzeugenbericht: Die Grenze zwischen Ost und WestDas die BRD und die DDR nicht einfach zwei deutsche Staaten waren, sondern vielmehr die "Grenzen zwischen zwei Weltsys-temen darstellten", weiß Rolf Beyer zu berichten. 

Mauerbau in Berlin 1961: Legitimations- versuche der DDR!Mit teils grotesken Ver- gleichen und Darstellungen versucht dieser DDR-Unterrichtsfilm den Mauer- bau anhand der Geschichte zu legitimieren. 
|
 |

|
In eigener Sache |
 |
|
|
 |

| Abgrenzung nach Westen |  | Die mit dem Mauerbau zementierte Absperrung der DDR nach Westen stand im Widerspruch zur gesamtdeutschen Rhetorik der DDR-Verfassung und der SED-Propaganda. Diesen Widerspruch aufzulösen, war Aufgabe des "nationalen Dokuments", das der Nationalrat der Nationalen Front (Zusammenschluss aller poli- tischen Parteien und Massenorganisationen der DDR unter Führ- rung der SED) am 25. März 1962 unter dem Titel "Die geschicht- liche Aufgabe der DDR und die Zukunft Deutschlands" veröffent- lichte. Walter Ulbricht erklärte dazu, dass die "deutsche Nation heute in zwei Staaten gespalten ist, die sich auf dem Boden Deutschlands feindlich gegenüberstehen". |  | 
| Burgfrieden |  | Der Ausbruch des seit langem erwarteten Krieges zwischen den beiden Bündnissystemen, den Mittelmächten Deutschland und Österreich-Ungarn auf der einen, den Ententemächten Frankreich, Russland und Großbritannien auf der anderen Seite, wurde von der Bevölkerung in allen beteiligten Ländern wie eine Befreiung von einem langen, unerträglichen Druck empfunden und mit einer Begeisterung aufgenommen, für die uns heute jedes Verständnis fehlt. Der deutschen Reichsleitung gelang es, ihre Bevölkerung davon zu überzeugen, dass der Krieg dem deutschen Volk von seinen Gegnern aufgezwungen worden war. In nationaler Auf- bruchstimmung strömten jetzt die Kriegsfreiwilligen zu den An- nahmestellen der Regimenter, um ihren Beitrag für die Verteidi- gung der Heimat zu leisten. |  |
|
 |

MobilmachungDer Krieg brach aus, weil auf fast allen Seiten eine fata- listische Bereitschaft zum Waffengang bestand. Man hatte gerüstet und Eventual- bündnisse geschlossen - nun sollte sich ihr Wert zeigen. 

Weltkrieg/Mobilmachung "Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche." Mit diesem Satz verkündet Kaiser Wilhelm II 1914 dem deutschen Reichs- tag den Burgfrieden und damit sein Einverständnis zum Krieg. 

StellungskriegBilder vom 1. Weltkrieg 

Mauerbau 
|