Deutsche Geschichten

Journalseite Januar
"Es ist fast ein Traum",
notierte Joseph Goebbels am 30. Januar 1933 in seinem Tagebuch. "Die Wilhelmstraße gehört uns. Der Führer arbeitet bereits...".



Am 8. Januar 1918 legte der amerikanische Präsident Woodrow Wilson dem am-
erikanischen Kongress sein Friedensprogramm in 14 Punk-
ten vor, wobei die Führung des Deutschen Kaiserreiches immer noch davon überzeugt war, den Weltkrieg doch noch gewinnen zu können.

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Zeitzeugenbericht:
Machtergreifung


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Machtergreifung


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Tondokumente zur Machtergreifung


Politische Bildung
Strategie der Machteroberung
Unsicherheit und ein un- bestimmtes Bedürfnis nach Veränderung, prägte die Stimmung der Bevölker- ung. Man war von der er- drückenden Last des All- tags zu sehr beladen, um sich für politische Visionen zu begeistern. Auch die Parole von der "Nationalen Erhebung" blieb zunächst ohne Wirkung.


Chronologie
Chronologie 1933-1945


Beginn 2. Weltkrieg

Am 3. September 1939 erklärten Großbritannien und Frankreich dem Deutschen Reich den Krieg. Einige Tage später schlossen sich Australien, Indien und Neuseeland, die Südafrikanische Union und Kanada der britischen Kriegserklärung an. Auch wenn dem amerikanischen Präsidenten Roosevelt durch den Kongress zu- nächst die Möglichkeit für ein militärisches Engagement an der Seite der Westmächte genommen wurde, ließ er keinen Zweifel daran, dass die Vereinigten Staaten auf der Seite der West- mächte standen. Die Haltung der „bewaffneten Neutralität“ er- laubte es der amerikanischen Regierung, aufzurüsten und einen „Kreuzzug für die Demokratie“ vorzubereiten. Somit kündigte sich die globale Dimension, die der Krieg sehr bald annehmen sollte, schon an, obwohl sich Japan zu diesem Zeitpunkt für strikt neutral erklärte.


Beginn 1. Weltkrieg

Der Krieg brach aus, weil auf fast allen Seiten eine fatalistische Bereitschaft zum Waffengang bestand. Man hatte gerüstet und Eventualbündnisse geschlossen - nun sollten sie ihren Wert er- weisen. Die seit Jahren hochgeputschten nationalen Emotionen und Ängste hatten ein politisches Klima geschaffen, dem sich auch die Bedächtigen nur schwer entziehen konnten. Von vielen Mitlebenden wurde der Krieg wie eine Befreiung empfunden. Die pazifistischen Kräfte, insbesondere die Sozialisten, waren selbst zu sehr verunsichert, als dass sie die Entwicklung aufhalten konn- ten. Der von der Sozialistischen Internationale vorgesehene Generalstreik kam nicht zustande - auch die Arbeiter rückten
ins Feld, um das bedrohte Vaterland zu verteidigen. Der Erste Weltkrieg war die Folge und Katastrophe des Nationalismus, Imperialismus und Militarismus.

Veranstaltungshinweise:


Das nationalsozialistische Deutschland und die Juden 1933-1939
Kurze Zeit nach dem Aufstieg der nationalsozialistischen Partei an die Macht in Deutschland begann sie mit der Umsetzung ihrer anti-jüdischen Politik, im Wesentlichen in zwei Formen: durch gesetzliche Schritte, deren Ziel es war, die Juden aus der Gesellschaft zu verdrängen und sie ihrer Rechte und ihres Eigentums zu berauben, und gleichzeitig durch Hetzkampagnen, Misshandlungen, Terror und Gewalt in verschiedenen Ausmaßen.
Topographie des Terrors
Die 1987 eröffnete Dokumentation "Topographie des Terrors", die seit Dezember 1997 als Open-Air Ausstellung auf dem Berliner "Prinz-Albrecht-Gelände" gezeigt wird, ist nun auch als Internet-Version online abrufbar. Sie informiert über Gestapo, SS und Reichssicherheitshauptamt und die von diesen Institutionen verübten Verbrechen.


Video
Zeitzeugenbericht:
Das zwanzigste Jahr-
hundert im Rückblick


Video
Mobilmachung


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Weltkrieg/Mobilmachung


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Märsche und Lieder


Schlaglicht
Wilsons 14 Punkte
Am 8. Januar 1918 legte der amerikanische Präsident Woodrow Wilson, dem Kon- gress sein Friedensprogramm in 14 Punkten vor.


Chronologie
Chronologie 1890 - 1918

 
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